Beim Hebesatz handelt es sich um einen Prozentsatz, den die Gemeinden jährlich (pro Rechnungsjahr) zur Bemessung von Grund- und Gewerbesteuer festsetzen. Dabei erfolgt die Festsetzung weitgehend autonom. Der Hebesatz muss stets für alle der Gemeinde zugehörigen Unternehmen gleich sein und dient der Steuerung der Steuereinnahmen einer Gemeinde.
Der Begriff Depotführung bezeichnet den Besitz eines Wertpapierdepots. Mit einem Wertpapierdepot ist ein Bankkonto gemeint, über das ausschließlich Geschäfte mit Wertpapieren durchgeführt werden. Die auszuführenden Aktionen sind der Kauf, Verkauf und die Übertragung von Aktien, die angekauft oder verkauft werden. Für die Depotführung sind ausschließlich Bankinstitute oder Finanzdienstleistungsinstitute berechtigt, die die Verwahrung und Verwaltung der gekauften Wertpapiere für Kunden durchführen.
Unter einem Schuldscheindarlehen ist eine bestimmte Art der Kreditaufnahme zu verstehen, die insbesondere im Bereich der Firmenkunden zum Einsatz kommt. So handelt es sich bei einem Schuldscheindarlehen um einen Kredit, welcher mit einem Schuldschein ausgestattet ist, das heißt einer Urkunde, die das Bestehen einer Verpflichtung ausweist. Im Bereich des Schuldscheindarlehens erfüllt der Kreditvertrag, welcher dem Darlehen zugrunde liegt, die Voraussetzungen eines Schuldscheins.
Unter dem Begriff M-Banking versteht man die Durchführung von Bankgeschäften mit Hilfe von mobilen Endgeräten über das Mobilfunknetz. Die Vorgehensweise beruht dabei auf der Nutzung des Handys als multifunktionales Terminal. Hierbei werden spezielle Codierungen und Datenübertragungsverfahren verwendet, um in puncto Sicherheit einen hohen Standard für die Nutzung der Finanzlösung zu gewährleisten. Die gängigen Übertragungen erfolgen dabei über DECW, Digital Enhanced Cordless Wire, GSMC, Global System für Mobile Communications und UMTS, Universal Mobile Telecommunications.
C-DAX, oder auch CDAX geschrieben, ist die Kurzform des Begriffs 'Composite DAX'. Der C-Dax wurde im Jahr 1993 am 22. April an der Deutschen BörseAG eingeführt und ist ein zusätzlicher Index, der den üblichen Deutschen Aktienindex erweitert.
Hinter dem Begriff 'GLOBAL 2000' verbirgt sich eine Umweltstudie, die der damalige US-Präsident Jimmy Carter 1977 in Auftrag gegeben hatte. Carter startete GLOBAL 2000 in Form einer Botschaft an den Kongress. 1980 kam es zur Veröffentlichung der Studie, welche vom Verlag Zweitausendeins in die deutsche Sprache übersetzt wurde. Der enorme Umfang der Studie beziffert sich auf 1438 Seiten, zu denen es noch eine Ergänzung mit dem Titel 'Zeit zu Handeln' gibt, welche 1981 erschien.
Das X-Material ist ein Bestandteil der XYZ-Analyse. Die XYZ-Analyse ist ein materialwirtschaftliches Verfahren aus der Betriebswirtschaftlehre. Dabei werden empirische Erfahrungen herangezogen, welche Ergebnisse von Stücklistenauflösungen oder Ermittlungen von schwankungskoeffizienten Gütern in Relevanz zu ihrer Umsatzregelmäßigkeit zuordnen. Das X-Material ist dabei ein Artikel, der in feststellbarer Regelmäßigkeit und in einer ungefähr konstanten Stückzahl abgesetzt wird. Das X-Material ist somit das Gegenteil zum Z-Material, welches die Artikel bezeichnet, die sich nur unregelmäßig und in schwankenden Zahlen verkaufen lässt. Der Verkauf von Z-Material ist also stochastisch.
Von einem Quasimonopol ist die Rede, wenn auf dem Markt zwar Anbietervielfalt besteht, einer von diesen Anbieters allerdings aufgrund bestimmter natürlicher Wettbewerbsvorteile eine beherrschende Stellung inne hat. Den Auswirkungen eines echten Monopols ist dieses Quasimonopol sehr nahe. Beispiele für Quasimonopole findet man häufig in der Informationstechnologie, wo ein Anbieter die Rechte auf sogenannte Quasi-Standards hat, die grundlegend für die Entwicklung bestimmter Software sind.
Unter dem Begriff Karenzzeit wird die Zeitspanne verstanden, die grundsätzlich eine Wartezeit oder Sperrfrist beschreibt. Das lateinische 'carere', was 'verzichten' bedeutet, ist dabei Namensträger. Wendet man sich nun dem Versicherungsrecht zu, dann versteht man unter der Karenzzeit die Zeitspanne, in der keine Versicherungsleistungen gewährt werden, obwohl eine gültige Versicherung vorliegt.
Unter Theorie Z versteht man ein Führungskonzept, welches stark an der Praxis orientiert ist. Dieses Konzept stammt vom Japaner William Ouchi, der diese in seinem Buch: „Theory Z: How American management can meet the Japanese challenge“ bekannt macht. Daher wird die Theorie Z auch „Japanischer Managementstil“ genannt.
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