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Abgeld

Der Begriff Abgeld (auch Abschlag) ist in verschiedenen Bereichen des Finanzsektors vorzufinden, in erster Linie ist er jedoch im Bereich der Wertpapiere von Bedeutung.

Bei der Ausgabe von Wertpapieren (Emittierung) können die Wertpapiere mit Abgeld ausgestattet sein. Das bedeutet, dass der Anleger beim Erwerb von Wertpapieren den Nennwert der Urkunde zahlt abzüglich eines gewissen Prozentsatzes (unter pari). Bei Fälligkeit erhält er jedoch sein Kapital plus das Abgeld zurück (plus pari). Somit stellt das Abgeld den Ertrag der Wertpapiere (Zinsen) dar. Das Gegenteil von Abgeld bezeichnet man Aufgeld oder Agio.
Betrachtet man den Handel mit Optionsscheinen, so bezeichnet Abgeld in der Regel den angegebenen Betrag, um den der Erwerb der Aktie über die Bank bzw. den Emittent günstiger ist als der direkte Kauf über die Börse. Auch hier wird der Wert des Abgelds in Prozent ausgedrückt.

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