Bank deutscher Länder (BdL)
Die Bank deutscher Länder existiert heute nicht mehr eigenständig, sondern ist eine Vorgängerbank der Deutschen Bundesbank. Im März 1984 wurde sie zusammen mit den Landeszentralbanken gegründet und war eine Körperschaft des öffentlichen Rechts.
Sie regulierte in der amerikanischen und britischen Besatzungszone, der sogenannten Bi-Zone, die Währungspolitik. Am 1. November 1948 kam auch die französische Besatzungszone in ihren Aufgabenbereich. Berlin allerdings blieb ausgeschlossen. Bis zum Jahr 1957 existierte neben der Bank deutscher Länder auch noch die Berliner Zentralbank. Im selben Jahr fand dann die Fusion von der Bank deutscher Länder und den Landeszentralbanken mit der Berliner Zentralbank statt, woraus die heutige Deutsche Bundesbank resultierte.