Deutsche Bundesbank
Die Deutsche Bundesbank ist die Zentralbank der Bundesrepublik Deutschland. Sie wurde am 1.August 1957 durch einen Zusammenschluss der deutschen Landesbanken mit der Bank deutscher Länder gegründet. Die Bundesbank hat ihren Sitz in der Finanzmetropole Frankfurt am Main.
Sie verfügt über ein Grundkapital von 2,5 Milliarden Euro, zuzüglich der Gewinne. Dieses Geld steht dem Bund zu. Die Landeszentralbanken bilden die Niederlassungen der Bundesbank. Geleitet wird die Bundesbank von einem Vorstand (Präsident, Vizepräsident und 6 Mitgliedern) und 9 Hauptverwaltungen mit 126 Filialen. Der Präsident und Vizepräsident und 2 der 6 weiteren Mitglieder des Vorstandes werden vom Bundespräsidenten auf Vorschlag der Bundesregierung bestellt. Die anderen 4 Mitglieder werden durch den Bundesrat vorgeschlagen. Die Bundesbank ist von den Weisungen der Regierung abhängig und verwaltet die Bank. Außerdem ist sie zuständig für die Abwicklung des Zahlungsverkehrs im In-und Ausland, für die Verwaltung der Währungsreserven Deutschlands und für die Stabilisierung der Zahlungs-und Verrechnungssysteme. Als Bank des Staates vertritt sie die BRD in internationalen Währungsbehörden und wirkt bei der Bankenaufsicht und den Kreditgeschäften von Bund und Ländern auf den Geldmärkten mit.