Forex
Der Begriff „Forex“, oftmals auch mit „FX Market“ abgekürzt, steht für „Foreign Exchange Market“ und beschreibt den globalen Devisenmarkt. Auf dem Forex Market werden Devisenangebot und Devisennachfrage zu einem ausgehandelten Kurs getauscht, das heißt es erfolgt ein gleichzeitiger An- und Verkauf von Devisen. Ziel des paarweisen Handels mit Währungen ist es, von Kursschwankungen zu profitieren.
Der Forex Market beschreibt den Tausch von inländischem Geld in ausländisches Geld und umgekehrt. So wird die Kaufkraft von Inlandswährung in Auslandswährung umgewandelt. Teilnehmer auf dem Devisenmarkt sind neben Kreditinstituten hauptsächlich größere Industrieunternehmen, private Devisenhändler, Devisenmaler und Handelshäuser. Eine besonders große Bedeutung kann den Zentralbanken zugeschrieben werden. Diese können durch Devisenmarktinterventionen in das Marktgeschehen eingreifen und so bei möglichen (wirtschafs)politischen Schwankungen das Marktgleichgewicht wiederherstellen. Der Interbankenhandel stellt den größten Teil des Devisenhandels dar. Die Ermittlung der amtlichen Devisenkurse wird von Referenzwerten wie dem EuroFX übernommen. Handelsmedium ist in erster Linie der Online-Handel über Plattformen wie EBS oder aber der Telefonhandel. Handelsobjekt sind Devisen, die eine dem Herkunftsland entsprechende Währungsbezeichnung besitzen. Erste wichtige Handelswährung war im Jahre 1750 das Pfund Sterling, gefolgt 1850 vom Schweizer Franken, 1871 dem Yen, 1875 dem US-Dollar und dem im Jahre 2002 eingeführten Euro.
Eine globale Aufsicht über die Forex Märkte gibt es nicht. Handelt es sich bei den Marktteilnehmern um Kreditinstitute, so gilt die Bankenaufsicht des jeweiligen Landes.